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"Daheim aktiv"
„Daheim Aktiv“ ist ein Projekt um Pflegebedürftige für Aktivierungsmaßnahmen zu sensibilisieren, um ihnen ein selbstbestimmtes Alltagsleben zu ermöglichen, damit sie so lange wie möglich im eigenen Zuhause leben können.
Projektbeschreibung
„Daheim Aktiv“ ist ein Modellprojekt zur Verbesserung der Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen und zur Unterstützung pflegender Angehöriger durch:
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· kontinuierliche, individuelle Aktivierung in der häuslichen Umgebung
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· Beratung, Schulung/ Anleitung und Fallbegleitung
Das Modellvorhaben dient der Weiterentwicklung der Pflegeversicherung gemäß § 8 Abs. 3 SGB XI und wird vom GKV-Spitzenverband der Pflegekassen gefördert.
Das Projekt ist am 01.04.10 gestartet und endet am 31.03.2013.
Insgesamt können 100 Klienten teilnehmen. 50 innerhalb der Sozialstation Eppelborn/Illingen und 50 Klienten für den Pflegedienst Schaumberg. Alle Teilnehmer müssen in einer Pflegestufe eingruppiert sein ( auch Geldleistungsbezieher können teilnehmen).
Aktivierung
Unter Aktivierung verstehen wir den Hilfebedürftigen mit gezielten Maßnahmen zur Bewältigung des Alltags zu unterstützen. Aktivierung kann ganz unterschiedlich, je nach den Bedürfnissen des Kunden, stattfinden.
Z.B. kann eine Aktivierung kognitives Training (Gedächtnistraining) beinhalten, aber auch Bewegungstraining, wie Gehtraining am Rollator.
Prozessablauf
Die individuell geplanten Trainings- und Aktivierungsmaßnahmen werden vor Ort von Pflegefachkräften und Ergotherapeuten ermittelt.
Zur Umsetzung wird ein Plan unter Berücksichtigung der Pflegesituation für jeden Teilnehmer erstellt. Die Trainer betreuen die Patienten und deren Angehörigen täglich vor Ort und überwachen den Übungsverlauf. Werden Fortschritte erreicht und somit auch kleinere teilziele, wird ein neuer Trainingsplan entwickelt. Um die Aktivierungsmaßnahmen auf ihr Wirkung hin prüfen zu können, wird das Projekt wissenschaftlich vom ISO-Institut in Saarbrücken begleitet.
Mit Hilfe dieses Projekts sollen die Selbstversorgungskompetenzen der Pflegebedürftigen und die Pflegebereitschaft der Angehörigen gestärkt und gefördert werden. Somit wird auch die häusliche Versorgung stabilisiert und die Qualität in der ambulanten Pflege gezielt verbessert.

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