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Betreuungsdienste  

Ein bissje Sproche

Mitarbeiter des Caritas Pflegedienstes im Landkreis St. Wendel haben ein Konzept entworfen, bei dem es sich einzig und allein um ältere Menschen handelt, die alleine leben und niemanden zum „sproche han“.

Gemeinsam mit den Kirchengemeinden im Landkreis St. Wendel soll diese Initiative eine Vereinsamung von alleinlebenden Menschen verhindern und diese wieder mehr in die Gesellschaft integrieren.

Die erfolgreichen Gespräche zwischen den Pfarrern und den Mitarbeitern des Regional Caritasverbandes ergaben, in erster Linie mit alleinlebenden Menschen in Kontakt zu kommen und diese zu besuchen. Zudem wurden von beiden Parteien Wünsche und Vorstellungen geäußert, die zu einer besseren Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden und der Caritas beitragen.

Geplant ist, dass Mitarbeiter des Pflegedienstes diese älteren Menschen aufsuchen, um sich mit ihnen zu unterhalten. Wir glauben, dass es sehr viele Menschen gibt, die den Kontakt zur Umwelt abgebrochen haben und immer alleine zu Hause sind.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine Ursache für Demenz, Hilfebedürftigkeit, Pflegebedürftigkeit und sogar psychische Erkrankungen, die Vereinsamung älterer Menschen ist. Um solchen Erkrankungen und Bedürftigkeiten vorzubeugen, gehen die Kirchengemeinden und der Caritasverband auf solch betroffene Menschen zu, um ihnen in ihrer Einsamkeit eine kleine Abwechslung zu bieten.

Zwei Leute unterhalten sich

Diese Menschen sollen sich in ihrer Wohnung wohlfühlen und das Gefühl erfahren, gebraucht zu werden. Sie haben es nicht verdient nach einem langen arbeitsreichen Leben in dieser Einsamkeit leben zu müssen.

So lange es noch möglich ist in der eigenen Wohnung zu leben, wollen wir dazu beitragen, es den Alleinlebenden so angenehm wie möglich zu machen und zwar bevor es zu spät ist und ein Altenheimaufenthalt nicht mehr zu vermeiden ist.

In Presse und Fernsehen steht täglich das Thema Gesundheitspolitik im Vordergrund. Es ist alles nicht mehr bezahlbar heißt es.

Wir müssen uns aber doch die Frage stellen:

Wer ist für die Vermeidung solcher Krankheiten bei Vereinsamung zuständig und wer kümmert sich um die alleinlebenden alten Menschen?

Ambulant vor Stationär ist von der Gesundheitspolitik gewollt, das heißt so lange wie möglich im eigenen zu Hause bleiben zu können. Doch wer sorgt dafür, dass diese Menschen auch so angenehm wie möglich zu hause leben können und nicht die Vielzahl der Alleinlebenden an Vereinsamung erkrankt?

Die Einweisung in ein Krankenhaus ist oft der Anfang von Hilfebedürftigkeit, wenn nicht sogar Pflegebedürftigkeit. Wenn dann die Versorgung in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich ist, ist eine Einweisung in ein Altenheim nicht mehr zu vermeiden.

Wir glauben fest daran, dass mit einem nicht allzu großen Aufwand und ganz viel Herzlichkeit bei vielen älteren Menschen ein solch unerwünschter Gang in ihrem Leben vermieden werden kann.

„En bissje sproche“, akzeptiert zu werden, Anerkennung zu bekommen ist für viele Alleinlebende „Balsam für die Seele“.

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